Symposium für Traumatherapie

Unter dem Motto „Wege aus dem Leiden - zur Behandlung von Menschen mit frühen seelischen Traumatisierungen“ fand am 6. März 2014 ein zweitägiges State of the art-Symposium zur Eröffnung eines Österreichischen Zentrums für stationäre Traumatherapie im Psychosomatischen Zentrum Waldviertel – Klinik Eggenburg statt.

Am Donnerstag, dem 6. März, konnte man Seminare zu den Grundlagen und Therapieansätzen bei komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen besuchen. Prof. Dr. Dr. Dipl. Psych. Andreas Remmel (Eggenburg) hatte in seinem Vortrag über frühe Traumatisierungen, Bindungsstörungen und Persönlichkeitsentwicklung – Herausforderungen an eine „Achtsamkeitsbasierte Integrative Traumatherapie“ berichtet. Danach hielt Frau Prof. Dr. Christine Heim (Charité Universitätsmedizin Berlin) einen interessanten Vortrag über die langfristige Programmierung neurobiologischer Stresssysteme durch frühe Traumatisierung, an welchen sie uns über die neuesten Erkenntnisse der Gehirnforschung in Verbindung mit Trauma informierte.

In einem beindruckenden Vortrag über Integrative Behandlungsansätze bei komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen von Prof. Dr. Luise Reddemann (Köln/Alpen-Adria-Universität Klagenfurt) wurde man auf humorvolle Art und Weiße über wichtige imaginative Einsätze bei der Traumatherapie informiert.

 

Am Abend wurde das Zentrum für stationäre Traumatherapie in der Klinik Eggenburg eröffnet. Feierlich wurde das Konzept erklärt und das gesamte Team des Traumatherapiezentrums stellte sich vor. Ein Festvortrag über Achtsamkeit und Mitgefühl in der Behandlung traumatisierter Menschen von Prof. Dr. Luise Reddemann (Köln/Alpen-Adria-Universität Klagenfurt) rundete die gesamte Eröffnung fundiert ab.

 

Das Symposium war ein bedeutender Beitrag zu einem wichtigen und aktuellen Thema der Traumatherapie. Es wurde über die Wichtigkeit der Konfrontation polemisiert und auch die Möglichkeiten der Durchführung. Vor allem die verschiedenen modernen Zugänge in der traumatherapeutischen Behandlung waren eine Bereicherung des Symposiums. Vielen Dank für die bereichernde Erfahrung!

 

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