Angst und Panik

Ängste beruhen auf problematischen, unverarbeiteten Erfahrungen und jedes Angstsymptom hat eine sinnvolle Funktion. In der Therapie geht es nicht nur darum dieses dysfunktionale Verhalten zu eliminieren, sondern es zu akzeptieren, zu verstehen und auch zu nützen, das Symptom als Ressource zu verstehen.

Dieses positive Gefühl können Sie dann in eine noch vorhandene angstvolle Situation "kopieren". So entstehen neue Verknüpfungen in den Synapsen Ihres Gehirns.

Es gibt verschiedene Formen von Angsterkrankungen. Die häufigsten sind:

  • Soziale Ängste (Ängste in sozialen Situationen, Angst von anderen negativ beurteilt zu werden, oder sich peinlich zu verhalten)
  • Panikattacken (Panikanfälle "aus heiterem Himmel" mit Herzrasen, Atemnot, Schweißausbrüchen, Zittern, Schwindelgefühl oder der Angst in Ohnmacht zu fallen oder zu sterben)
  • Prüfungsängste
  • Agoraphobie (Angst bspw. beim Autofahren, in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Kino, im Kaufhaus, im Restaurant, etc.)
  • Phobien (z. B. Tierphobien, Klaustrophobie, Höhenangst, Agoraphobie)